Warum überhaupt heiraten?

Marriage is an endless sleepover with your favourite weirdo.

In der heutigen Zeit kommt immer mehr die Frage auf: Wieso sollte man denn überhaupt noch heiraten? „Das ist doch nur eine Formalität!“
Der traditionsreiche und romantische Faktor eine Hochzeit geht bei solchen Aussagen natürlich vollkommen verloren. Nun, dies ist kein Beitrag darüber, welche rechtlichen, finanziellen oder staatlichen Vorzüge eine Heirat bringt. Nein. Dieser Beitrag beschäftigt sich rein mit der „Idee“ des heiratens. Mit der Romantik dahinter und warum wir finden, dass heiraten mehr als „nur eine Formalität“ ist.

Betrachtet man den geschichtlichen Wandel einer Heirat, wird schnell ersichtlich, dass sich die Gründe dafür in den letzten Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten stark gewandelt hat. Zumindest was den westlichen Lebensraum betrifft. Heiratete man zu damaligen Zeiten noch aus Prestige- oder Geldgründen, so passiert dies heute kaum mehr. Auch der christliche Zugang, dass man vor einer Familiengründung den ehelichen Bund eingehen müsse, ist heute kaum mehr wiederzufinden (natürlich gibt es Ausnahmen).

Wir denken, dass eine Heirat etwas Symbolisches ist. Nicht für die Gesellschaft. Nicht für Familie oder Freunde. Nicht für den Chef und nicht für die Bäckerin um die Ecke. Nein, nur für das Paar selbst. Nur für die Frau und den Mann, welche sich bewusst füreinander entschieden haben. Natürlich könnte man einfach ein Paar bleiben, ohne zu heiraten. Es gibt keine Vorschrift, die besagt, dass man nur ein richtiges Paar oder eine richtige Familie ist, wenn man verheiratet ist.

„You don’t marry someone, you can live with – you marry someone, you cannot live without.

Aber es ist eine symbolische Ebene höher. Es ist die bewusste Entscheidung dafür, auch die letzte „Hürde“ zu überwinden, einen möglichen „einfachen Ausstieg“ bewusst abzuweisen und sich voll und ganz hinzugeben. Wir sagen bewusst „einfacher Ausstieg“, denn wenn man unverheiratet ist, dann ist es irgendwie doch noch einfacher, die Beziehung zu verlassen. Man überlegt vielleicht bei einem kleinen Krach eher das Handtuch zu werfen, denn „es geht doch um nichts“. Die Wohnung oder das Auto hat man schnell einmal geregelt. Doch wenn man verheiratet ist, dann hat man noch den rechtlichen Kram, das Trennungsjahr, die Aufteilung der Habseligkeiten und und und. Doch genau das ist der entscheidende Punkt. Hält man sich dieses „Hintertürchen“ offen oder entscheidet man sich dazu es zu schließen?

Marriage is not about the wedding. It’s about the years of growing together as individuals and not giving up on each other.

Im Grunde ist die Frage der Heirat eine, die jedes Paar für sich selbst klären und entscheiden muss. Es gibt keine pauschale Regel, die besagt, wann und ob man heiraten soll oder es besser bleiben lässt. Am Ende des Tages ist es eine Gefühlsfrage, die man nur selbst beantworten kann. Wir finden, dass es ein außerordentliches Zugeständnis zueinander ist. Dass man sich bewusst und mit einem lauten und kräftigen JA füreinander entscheidet, vor Zeugen oder den Augen Gottes.

Die letzte Auftrennung untereinander wird aufgehoben, man teilt sich den selben Namen und ist nun ganz hochoffiziell eine Familie. Heiraten ist Tradition und Leidenschaft. Es ist ein Fest zu Ehren der Liebe – zum Leben, zu einander und zu euch selbst. Wie das letzte kleine Sahnehäubchen oder das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf einer ganz wunderbaren Sache. Also nein, man muss heutzutage definitiv nicht mehr heiraten, mittlerweile gibt es auch schon eingetragene Partnerschaften, die so ziemlich die gleichen rechtlichen Eigenschaften wie eine Ehe bieten. Doch wer noch an Werte, Tradition und den Geist der Liebe glaubt und für den Romantik und Leidenschaft keine Fremdwörter sind, für den ist eine Heirat definitiv unverzichtbar!

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